Mikronährstofftherapie – Orthomolekulare Medizin in München

Gezielte Mikronährstofftherapie nach ärztlicher Analyse – abgestimmt auf Sie und Ihren Körper.

Mikronährstofftherapie nach Maß – Orthomolekulare Medizin in München

Viele Menschen greifen heute zu Nahrungsergänzungsmitteln – in der Hoffnung, ihrem Körper damit etwas Gutes zu tun. Eine wirklich wirksame Mikronährstofftherapie beginnt aber nicht im Drogeriemarkt, sondern mit einer fundierten ärztlichen Diagnostik: In meiner Privatpraxis für ganzheitliche Medizin in München nutze ich die Prinzipien der orthomolekularen Medizin, um gezielt Mikronährstoffmängel zu erkennen und individuell zu behandeln. Denn nur wenn dem Körper alle notwendigen Buchstaben aus dem „biochemischen Alphabet“ zur Verfügung stehen, kann er Wörter für seine biochemische Wunderfabrik schreiben.
Mikronährstoffmängel ausgleichen, das bedeutet für unseren Körper Hilfe zur Selbsthilfe.

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Mikronährstoffe - Vitamine, Spurenelemente & Co: die biochemischen Buchstaben unseres Körpers

Stellen Sie sich vor, Sie spielen Scrabble – aber ohne die Buchstaben E, A und S. Wörter lassen sich nur noch schwer bilden. Ähnlich verhält es sich in unserem Körper: Mikronährstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente sind die „Buchstaben“, aus denen der Körper seine biochemischen Prozesse formt. Fehlen einzelne davon – etwa Eisen, Folsäure oder Zink –, stockt die gesamte Zellkommunikation.
Das Bild zeigt es anschaulich: Fehlen Buchstaben, wird aus „Eisen“ ein „Eisn“. Werden Buchstaben falsch eingebaut, kann man auch „Mitochondrien“ nicht mehr richtig lesen. Genauso verhält es sich mit unseren Mikronährstoffen: Fehlen sie, dann kann unsere biochemische Wunderfabrik nicht mehr zuverlässig arbeiten.

Eine gezielte Mikronährstofftherapie verfolgt daher das Ziel, individuell bestehende Mängel zu erkennen und zu beheben.

Orthomolekulare Medizin München – Mikronährstofftherapie bei Dr. Stephanie Joerges: Scrabble-Bild mit Vitalstoffen, Mitochondrien und Eisenmangel
Mikronährstoffe sind wie Buchstaben: Bei einem Mangel entstehen Fehler. Mehr Info siehe Text. Bild KI-generiert
Folsäuremangel trotz frischem Salat – Mikronährstofftherapie bei Dr. Stephanie Joerges in München, orthomolekulare Medizin und funktionelle Diagnostik
Frischer Salat sieht gesund aus – enthält aber oft kaum noch Folsäure. In der orthomolekularen Medizin spielt gezielte Diagnostik eine zentrale Rolle. (Foto: KI-generiert)

Warum „gut versorgt“ oft längst nicht optimal ist:
Moderne Ernährung – viele Kalorien, wenig Mikronährstoffe

„Wir sind doch heute doch besser versorgt, als je zuvor!“  

Haben Sie diesen Satz auch schon im Zusammenhang mit Nahrungsergänzungsmitteln gehört?

Tatsächlich stimmt das nur für die Makronährstoffe: Kalorien, Fett, Zucker, Eiweiß. Das Übergewicht in der Bevölkerung zeigt es deutlich.

Ganz anders sieht es bei Mikronährstoffen wie Folsäure, Eisen, Zink oder Vitamin D aus. Viele Patienten leiden unbemerkt an Mangelzuständen – trotz ihres vollen Kühlschranks.

Ein Beispiel: Folsäure ist ein kritischer Nährstoff, der in frischem, grünem Gemüse enthalten ist. Doch nach der Ernte zerfällt sie rasch – bei Lagerung, Transport und Kühlung. Am Ende landet nach Tagen im Kühlschrank ein Salat auf dem Teller, der zwar noch wie ein solcher aussieht und schmeckt, der aber kaum noch Vitamine enthält.

Leinöl, Innereien und das vergessene Wissen:
Was früher selbstverständlich war, fehlt heute oft auf dem Teller

Vor rund 150 Jahren waren unsere Felder in Bayern blau – nicht gelb. Der Lein, der sogenannte Flachs, war eine der kulturbestimmenden Pflanzen. Aus den Stängeln wurde Leinenstoff hergestellt, aus den Samen das wertvolle Leinöl gepresst – reich an Omega-3-Fettsäuren. Das „Öl des armen Mannes“ wurde regelmäßig frisch gepresst und gegessen.

Heute sehen unsere Felder anders aus. Gelb vom Raps, der deutlich mehr Omega-6-Fettsäuren enthält – und das Gleichgewicht im Körper verschieben kann. Unsere Ernährung hat sich grundlegend verändert.

Auch beim Fleischkonsum: Früher wurden neben dem Muskelfleisch vor allem die Innereien gegessen – Leber, Niere, Herz. Gerade dort finden sich viele Vitamine, insbesondere die B-Vitamine. Die Leber enthält etwa 25 µg Vitamin B12 pro 100 g, Muskelfleisch dagegen nur etwa 3 µg.

Doch durch die zunehmende Umweltbelastung haben wir uns selbst um diese Nährstoffquelle gebracht. Innereien sind heute oft stark belastet – mit Schwermetallen, Medikamentenrückständen und Umweltgiften. Viele Patient:innen verzichten aus gutem Grund darauf. Was bleibt, ist eine Lücke in der Versorgung – mit potenziell gravierenden Folgen für die Zellfunktion und das Immunsystem.

Leinöl und Raps im Vergleich – orthomolekulare Medizin und Mikronährstoffversorgung bei Dr. Stephanie Joerges in München, funktionelle Ernährungsmedizin
KI-generiertes Symbolbild - Rapsfeld von heute neben blauen Leinblumenfeld von gestern

Der Tagesbedarf – was die D-A-CH-Werte wirklich aussagen

Was bedeuten eigentlich 100 %?
Viele Patient:innen sind verunsichert, wenn sie auf einem Nahrungsergänzungsmittel lesen, dass es 200 %, 500 % oder sogar 1000 % des empfohlenen Tagesbedarfs eines Vitamins enthält. Ist das nicht viel zu viel?

Hier lohnt ein genauerer Blick: Die sogenannten D-A-CH-Referenzwerte wurden von den Ernährungsgesellschaften in Deutschland (D), Österreich (A) und der Schweiz (CH) festgelegt. Doch sie gelten ausschließlich für gesunde Erwachsene – also Menschen ohne Beschwerden, ohne Medikamenteneinnahme, ohne erhöhte Belastung und ohne Schwangerschaft.

Sobald Beschwerden auftreten, gelten andere Maßstäbe:
Wenn Sie krank sind, unter chronischer Erschöpfung leiden, Medikamente einnehmen oder einen erhöhten Bedarf durch Sport oder eine Erkrankung haben, dann reichen diese Referenzwerte oft nicht mehr aus. Der individuelle Bedarf kann sich deutlich erhöhen – je nach Gesundheitszustand, Stoffwechsellage und genetischer Veranlagung.

In der orthomolekularen Medizin München betrachten wir daher nicht nur die Tabellenwerte, sondern den Menschen in seiner Gesamtheit – inklusive Laborparametern, Symptomen und Funktionsdiagnostik.

Wie viel brauche ich wirklich? - Nur messen bringt Wissen

Wie viel Folsäure, wie viel Eisen, wie viel Vitamin D oder Zink der Körper tatsächlich braucht, ist individuell verschieden. Pauschale Empfehlungen helfen hier nur bedingt weiter. Entscheidend ist eine fundierte ärztliche Einschätzung – basierend auf Ihrer persönlichen Situation, Ihrer Krankengeschichte und einer gezielten Mikronährstoffanalyse im Labor.

Doch auch das Labor liefert keine einfachen Antworten. Eine Messung im Blut ist immer nur ein Blick in das „Organ Blut“ – nicht in die Leber, das Gehirn oder die Muskulatur. Jedes Organ hat seinen eigenen Mikronährstoffbedarf. Und nicht jeder Laborwert ist auch therapeutisch relevant.

Orthomolekulare Medizin München: In meiner Praxis kombinieren wir die funktionelle Labordiagnostik mit einer umfassenden ärztlichen Beurteilung. Nur so lassen sich aus den vielen Zahlen auf dem Laborzettel wirklich sinnvolle Konsequenzen für Ihre Gesundheit ziehen.

Wissen, was man tut – anstatt Kapseln auf Verdacht

Mein Ziel ist immer: gezielt substituieren, statt planlos alles zu geben. Nicht die Menge entscheidet, sondern die Anpassung an den tatsächlichen Bedarf. Und manchmal ist es besser, nur wenige Kapseln einzunehmen – dafür in exzellenter Qualität.

Nahrungsergänzungsmittel – sinnvoll oder schädlich?

Was in der Zeitung steht – und was wirklich stimmt
Immer wieder liest man, die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln sei nicht nötig – oder sogar schädlich. In vielen Fällen ist diese Kritik tatsächlich berechtigt. Denn nicht jedes Präparat auf dem Markt hält, was es verspricht.

Ein zentraler Unterschied besteht zwischen Nahrungsergänzungsmitteln und Arzneimitteln: Während Arzneimittel strengen Kontrollen unterliegen – etwa hinsichtlich ihres Wirkstoffgehalts, ihrer Reinheit und Wirksamkeit –, sind Nahrungsergänzungsmittel deutlich weniger reguliert. Besonders Produkte aus dem Ausland oder aus dubiosen Onlinequellen bergen Risiken: Falsche Dosierungen, Verunreinigungen, fehlende Deklarationen.
Die Produktqualität zwischen Arznei- und Nahrungsergänzungsmitteln kann also sehr unterschiedlich und damit auch entscheidend für den Therapieerfolg sein.

Qualität vor Quantität – und gezielte Anwendung
In der orthomolekularen Medizin geht es nicht darum, „viel hilft viel“ zu betreiben. Sondern darum, gezielt einen nachgewiesenen Mangel auszugleichen – in einer ärztlich begleiteten Therapie, mit hochwertigen Präparaten, deren Qualität überprüfbar ist.

Orthomolekulare Medizin München: Mikronährstoffe als Grundlage funktioneller Medizin - und Hilfe zur Selbsthilfe

In der funktionellen Medizin geht es darum, den Körper wieder in die Lage zu versetzen, sich selbst zu helfen. Nicht Symptome zu unterdrücken, sondern Ursachen zu erkennen und gezielt zu behandeln. Mikronährstoffe sind dafür oft ein zentrales Werkzeug: Sie sind Katalysatoren für biochemische Prozesse und die Basis für Zellenergie, Immunfunktion und Entgiftung.

Ganz gleich, ob Sie an einem Vitamin-D-Mangel, einer HPU, einem Folsäureverlust durch Medikamente, eine Mitochondrienstörung nach einem Infekt oder an Erschöpfungssyndromen nach Schleudertrauma leiden – es geht immer darum, das zu ergänzen, was fehlt. In Kapseln oder Infusionen, präzise dosiert.

In meiner Praxis nutze ich Mikronährstoffe als integralen Bestandteil einer regulatorischen, funktionellen Medizin. Ich sehe sie nicht als „Zusatz“, sondern vielmehr als Voraussetzung dafür, dass andere Therapien überhaupt wirken können – ob Osteopathie, Injury Recall, IHHT oder naturheilkundliche Verfahren.

Damit dem Körper wirklich alle Buchstaben zur Verfügung stehen, um Wörter schreiben zu können. 

Mikronährstoffanalyse in München – könnte ein Mangel Ihre Beschwerden erklären?
Müdigkeit, Infektanfälligkeit, hormonelle Dysbalancen oder Konzentrationsprobleme – all das kann mit Mikronährstoffdefiziten zusammenhängen. Mit gezielter Labordiagnostik und orthomolekularer Therapie finden wir heraus, was Ihrem Körper fehlt.
Vereinbaren Sie gern einen Termin – wir analysieren Ihre Werte fundiert und beraten Sie individuell zur passenden Mikronährstofftherapie.